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Heilpflanze des Monats September: Sonnenhut (Echinacea)

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Abwehrstark durch Pflanzenkraft

Stacheln für die Abwehr

Der violett blühende Sonnenhut gehört inzwischen zu den bekanntesten Heilpflanzen überhaupt. Viele naturmedizinische Arzneimittel zur Abwehrstärkung enthalten Echinacea. Die attraktive Pflanze blüht vor allem im Spätsommer in vielen Gärten. Auf den ökologisch bewirtschafteten Echinacea-Feldern nahe unserem Firmensitz in Gießen, ist im September Erntezeit. 

Der Name Echinacea leitet sich von echinos (griech.) = Igel ab und bezieht sich auf die stacheligen Fruchtböden. Pflanzen mit wehrhaften Elementen wie Stacheln und Dornen schrieb man in der vorwissenschaftlichen Zeit Abwehr- bzw. Vitalkraft-stärkende Kräfte zu.

Traditionell: verschiedene Arten mit breitem Einsatzgebiet

Ursprünglich stammen alle Echinacea-Arten aus Nordamerika und hatten bei den dortigen Indianer-Stämmen ein breites Anwendungsgebiet: äußerlich bei Wunden, Entzündungen, Verbrennungen und Insektenstichen. Innerlich fanden sie Einsatz bei Schmerzen, Erkältungen, Infektionskrankheiten, aber auch bei Schlangenbissen und anderen Vergiftungen. Die Wurzeln wurden bei Zahn- und Halsschmerzen gekaut.

Traditionell wurden und werden die Kraut- und Wurzel-Extrakte verschiedener Arten genutzt:

  • Echinacea angustifolia (Schmalblättriger Sonnenhut)
  • Echinacea pallida (Blasser Sonnenhut)
  • Echinacea purpurea (Purpur-Sonnenhut)

Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Es ist die Art, die man in Europa am meisten als Arzneipflanze schätzt und in vielen Gärten als attraktive Zierpflanze findet. Ursprünglich beheimatet ist die Pflanze in den östlichen Bundesstaaten der USA. Hier wächst sie eher im Halbschatten. Die Stauden werden 60 bis 180 cm hoch, sind kräftig, aufrecht und haben einen verzweigten Stängel. Die Grundblätter sind groß: bis 15 cm breit, lang gestielt und ei- bis herzförmig zugespitzt. Die Blütenköpfe sind nur etwa 1 cm breit, bei Zierformen jedoch meist breiter. Die hellrot bis rotviolett gefärbten, auffälligen Zungenblüten sind etwa einen Zentimeter breit und bis zu 4 cm lang. Sie stehen anfangs waagerecht und hängen später abwärts. Es gibt viele Zuchtformen, deren Blütenblätter verschiedene Rottöne haben.

Schmalblättriger Sonnenhut (Echinacea angustifolia)

Diese Art ist eine ausgesprochene Prärieblume. Ihr natürliches Vorkommen erstreckt sich von Texas bis Canada. Sie wird nur 10 bis 50 cm hoch. Die Blütenköpfe sind breiter. Die weiß, rosa oder purpurn gefärbten Zungenblüten bleiben abstehend und klappen nicht nach unten. Namensgebend sind die im Verhältnis zu den anderen Sonnenhut-Arten schmalen Blätter.

Blasser Sonnenhut (Echinacea pallida)

Er ist ursprünglich weiter im Osten der USA beheimatet als E. angustifolia. Sein natürliches Vorkommen erstreckt sich von Georgia und Arkansas bis zu den großen Seen und der Provinz Ontario. Die Pflanzen werden bis zu 90 cm hoch und haben relativ kurze, rauhaarige Blätter. Der auffälligste Unterschied zu den anderen Arten sind die von Anfang an zurückgebogenen, bis zu 9 cm langen Zungenblüten.

Moderne europäische Pflanzenmedizin: Nur Echinacea purpurea kommt zum Einsatz

Nach heutigen, streng wissenschaftlichen Gesichtspunkten ist nur der Kraut-Extrakt von Echinacea purpurea anerkannt wirksam und in zugelassenen pflanzlichen Arzneimitteln enthalten.

Entsprechende Arzneimittel werden angewandt:

  • innerlich: zur Behandlung rezidivierender Infekte der Atem- und Harnwege
  • äußerlich: bei oberflächlichen, schlecht heilenden Wunden

Echinacea in der Homöopathie

Auch in homöopathischen Arzneimitteln wirkt Echinacea stärkend auf die Abwehrkräfte und ist daher in vielen Arzneimitteln enthalten, die Lymph- und Immunsystem stimulieren,  z. B. in den Lymphdiaral® Halstabletten oder  Lymphdiaral® Basistropfen SL.

Echinacea: Sonnenhut  – Der Immunstärkende unterstützt bei:

  • fieberhaften Infekten
  • Infektionen
  • Lymphknoten-Schwellungen
  • Verletzungen, Bissen, Hautentzündungen
  • Entzündungen - auch der lymphatischen Organe

Immun-Stimulation – nicht immer gewollt

Bei einigen Erkrankungen darf jedoch das Immunsystem nicht stimuliert werden. Deshalb ist die Liste der Erkrankungen, bei denen Arzneimittel mit Echinacea nicht eingesetzt werden sollten, lang.

Man geht davon aus, dass es bis zu einer Verdünnung von 1:1000 zu immunstimulierenden Effekten kommen kann. Deshalb müssen auch echinacea-haltige homöopathische Arzneimittel mit der entsprechenden Menge diesen Warnhinweis enthalten. Das betrifft zum Beispiel: Lymphdiaral® Halstabletten.

In Lymphdiaral® Basistropfen SL ist die Menge an Echinacea so gering, dass keine Bedenken bestehen. Auch die Menschen, deren Immunsystem nicht angeregt werden darf, können daher Lymphdiaral® Basistropfen SL nach Rücksprache mit ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker einnehmen.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Pflanzen-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen der Arzneimittel.

Lymphdiaral® Basistropfen SL

Homöopathisches Arzneimittel. Mischung. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Behandlung von Infekten der oberen Atemwege, insbesondere mit Beteiligung des lokalen Lymphsystems. Enthält 39 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de

Lymphdiaral® Halstabletten

Homöopathisches Arzneimittel. Tabletten. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Neigung zu Infekten im Hals-Nasen-Rachenbereich mit Beteiligung des lokalen Lymphsystems. Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de