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Heilpflanze des Monats Februar: Einbeere (Paris quadrifolia)

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Die Einbeere ist Symbol für den „Zankapfel“, über den Paris sein Urteil fällen musste und damit den Trojanischen Krieg auslöste

Eine Beere inmitten 4 gleicher Blätter
Man findet die Einbeere in feuchten, krautreichen Laubmischwäldern – in den Alpen bis etwa 1800 m Höhe, im Norden Deutschlands aber nur sehr selten.

Die ca. 30 cm hohe Pflanze fällt durch ihre einzigartige Wuchsform auf, die auch namensgebend ist: Paris kommt von "par" (gleich) und "quadrifolia" bedeutet 4-blättrig. Die Pflanze hat je 4 gleiche und symmetrisch angeordnete Blätter und Blütenteile.

Einbeere heißt sie, weil aus der einen Blüte im Zentrum der 4 Blätter eine schwarze, beerige Frucht entsteht.

Exkurs: Der Zankapfel in der griechischen Mythologie
Die Namen kann man auch mystisch deuten. Dafür müssen wir uns Homers Ilias ins Gedächtnis rufen: Die Göttin der Zwietracht warf aus Ärger über eine fehlende Einladung zur Hochzeit einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Für die Schönste“ zwischen die Göttinnen Hera, Pallas Athene und Aphrodite. Zeus wies Paris an, den Streit darüber, wem der Apfel gebühre, zu schlichten. Die 3 Göttinnen versuchten ihn zu bestechen. Paris konnte dem Angebot von Aphrodite nicht widerstehen, die ihm die schönste Frau der Welt – Helena – versprach. Entsprechend fiel sein Urteil aus und wurde zum Anlass für den Trojanischen Krieg.

Die Einbeere als Symbol für den giftigen Zankapfel
Die 4 gleichen Blätter stehen für die 3 zankenden Göttinnen und für Paris. Die Einbeere steht dann für den goldenen Zankapfel der Zwietracht. Und dieser ist natürlich giftig - wie übrigens auch die ganze Pflanze.

Paris quadrifolia in der Heilkunde
Volksmedizinisch fand die Einbeere als „Pestbeere“ gegen ansteckende Krankheiten Verwendung – ihrer Giftigkeit wegen kommt das natürlich heute nicht mehr in Frage.

Heue weiß man, dass sich die Heilwirkung der Einbeere am besten entfalten kann, wenn sie homöopathisch zur Arznei aufbereitet, also potenziert und damit stark verdünnt worden ist.

Homöopathisch kommt sie v.a. bei Kopf- und Nervenschmerzen zum Einsatz:

Paris quadrifolia: Einbeere – die Lindernde unterstützt bei:

  • Kopf- und Nervenschmerzen
  • einseitigen Beschwerden
  • Missempfindungen

Pascoe Naturmedizin nutzt die lindernde Kraft der Einbeere in dem Arzneimittel Antimigren® SL.
Sie ist sowohl in den Tropfen als auch in den Tabletten enthalten.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Pflanzen-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen der Arzneimittel.

Antimigren® SL Tabletten, Antimigren® SL Tropfen
Homöopathische Arzneimittel. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Behandlung migräneartiger Kopfschmerzen. Tropfen enthalten 23 Vol.-% Alkohol, Tabletten enthalten Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe.de, www.pascoe.de