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Grapefruit: Von A wie Arzneimittel-Wechselwirkungen bis Z wie Zitrusfrucht

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Wichtiges zur Frucht mit bitterem Geschmack

Grapefruit, Orange, Mandarine, Zitrone oder Pomelo haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: Bei all diesen Früchten handelt es sich um Zitrusfrüchte. Häufig wird bei der Grapefruit die Bezeichnung Pampelmuse synonym verwendet - aber handelt es sich bei den beiden wirklich um dieselbe Frucht? Nein: Die Grapefruit (Citrus × paradisi) ist eine Kreuzung aus Orange (Citrus × sinensis) und Pampelmuse (Citrus maxima). Beide sind also verwandt, haben ähnliche Merkmale (Struktur des Fruchtfleischs, dicke Schale usw.) sind aber eben nicht identisch. Dennoch überwiegen die Gemeinsamkeiten: Beide enthalten reichlich B-Vitamine, Vitamin C, den Ballaststoff Pektin, sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle in der Schale.  

Unterschiede zwischen Grapefruit und Pampelmuse

Der deutlichste Unterschied sind wohl die mehr oder weniger enthaltenen Bitterstoffe: Während die Pampelmuse deutlich bitterer schmeckt, wurden bei der Grapefruit die Bitterstoffe zugunsten eines eher süß-säuerlichen Aromas herausgezüchtet.

Wie die meisten anderen Zitrusfrüchte auch, sind Grapefruit mittlerweile nahezu das ganze Jahr über erhältlich - auch aus Bio-Anbau, so dass man die Schale ebenfalls verwenden kann. In die gesunde Ernährung kann man das Obst ganz leicht einbauen, indem man beispielsweise jeden Morgen eine halbe Grapefruit auslöffelt. Wer es vom Geschmack her bitterer mag, kann auf die eingangs erwähnte Pampelmuse zurückgreifen.

Aufgepasst: Arzneimittel-Interaktionen bei Grapefruit & Co.

Grapefruit, egal ob als Fruchtfleisch, Saft oder Marmelade können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen, indem sie deren Wirkkraft um ein verstärken. Ursache sind die enthaltenen Furanocumarine. Diese Stoffe blockieren Enzyme in der Darmschleimhaut und Leber, die für den Abbau von Medikamenten zuständig sind: die sogenannten Cytochrome (abgekürzt „CYP“). Auf diese Weise kann sich die Konzentration der Arzneiwirkstoffe im Körper erhöhen.

Bei Kombinationen mit Grapefruit können daher unerwünschte Nebenwirkungen auftreten - zum Beispiel Nierenversagen oder Magen-Darm-Blutungen. Bei den Arzneimitteln, die empfänglich für Wechselwirkungen mit Grapefruitsaft sind, handelt es sich auch um verschreibungspflichtige Medikamente. Darunter finden sich beispielsweise manche Herz-Kreislauf-Mittel, Antibiotika und Medikamente zur Blutfettsenkung. Wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen, lesen Sie bitte sorgfältig die Packungsbeilage und befragen Sie in der die Arztpraxis oder Apotheke nach möglichen Wechselwirkungen mit Grapefruits. Im Zweifel ist es besser, auf Grapefruit oder deren Saft zu verzichten.

Hintergrundwissen zur Grapefruit

Mit rund 5 Millionen Tonnen Grapefruit ist China der größte Produzent dieser Frucht, mit sehr großem Abstand gefolgt von Vietnam und den USA. Auch in Europa wächst die Zitrusfrucht, allerdings werden nicht einmal 100.000 Tonnen pro Jahr angebaut.

Man geht mittlerweile davon aus, dass die Grapefruit Mitte des 18. Jahrhunderts auf der Karibik-Insel Barbados aus einer spontanen Kreuzung zwischen Orange und Pampelmuse entstanden ist. 

Weiße und rosafarbene Grapefruit gehören derselben Art an, wobei die rosé-farbene Sorte mittlerweile deutlich häufiger im Handel zu finden ist.

Wenn man auf Grapefruit verzichten muss

Wer aufgrund der Einnahme von bestimmten Arzneimitteln auf den Verzehr der frischen Früchte oder des Safts von Grapefruits verzichten muss, der könnte unser Nahrungsergänzungsmittel Aronia vital nutzen. Bei Aronia vital haben wir den Extrakt der Vitalbeere Aronia mit einem von Natur aus Vitamin-C-reichen Extrakt aus der Acerolakirsche kombiniert. Das natürliche Vitamin C ergänzt in diesem Produkt auf sinnvolle Art die sekundären Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Polyphenole (Bioflavonoide wie OPC & Anthocyane), die natürlicherweise in der Aroniabeere vorkommen.

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