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Frühlingsgefühle oder Frühjahrsmüde?

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Über Biorhythmus, Melatonin und ein waches Nachbarland

Rund jeder zweite Bundesbürger kennt das: Endlich werden die Tage wieder länger, heller und wärmer, wir könnten nach der langen, grauen Jahreszeit wieder so richtig aufleben. Stattdessen quälen uns Schlappheitsgefühle und Schlafbedürfnis, manche leiden auch unter Kopfschmerzen oder Kreislaufschwäche – die „Frühjahrsmüdigkeit“ ist wieder unterwegs. Bemerkenswerterweise scheint sie auf Deutschland begrenzt zu sein: Bei unseren französischen Nachbarn gibt es nicht einmal einen Begriff für dieses Phänomen. Was es damit auf sich hat, ist auch noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist, dass die Anpassung unseres Stoffwechsels und Hormonhaushaltes an die veränderten Licht- und Temperaturbedingungen eine wichtige Rolle spielt.

 


Wie sich der Biorhythmus verändert

Melatonin ist ein Hormon, das ganz wesentlich unseren Biorhythmus reguliert. Produziert wird es in der Dunkelheit und unterstützt die Schlaffunktion – bei Tieren bis hin zum Winterschlaf. Bei Einfall von Tageslicht in das Auge wird die Produktion von Melatonin gehemmt. Im Winter, wenn die Tage kurz sind und der Körper wenig Licht bekommt, bleibt deshalb auch tagsüber viel Melatonin wirksam. Die Folgen: erhöhtes Schlafbedürfnis bei gleichzeitig vermindertem Stoffwechsel.

Erst allmählich drosselt die zunehmende UV-Strahlung im Frühjahr die Melatonin-Produktion – wir erwachen quasi aus unserem „Mini-Winterschlaf“ und spüren so etwas wie ein Jetlag in Form der Frühjahrsmüdigkeit, und zwar so lange bis sich die Hormonspiegel wieder völlig angepasst haben.

Welche Rolle spielt die Leber?

Melatonin wird in der Leber abgebaut. Sie muss daher gut arbeiten, um das viele Melatonin rasch wieder abzubauen. Das ist einer der Gründe dafür, dass Naturheilkundler im Frühjahr für Ausleitungs- und Entgiftungskuren plädieren, deren wesentlicher Bestandteil eine Anregung der Leberfunktion ist.

Was können Sie im Frühjahr selbst tun, um besser in Schwung zu kommen?

  • Tanken Sie Sonne - so oft Sie können.
  • Bringen Sie Ihren Kreislauf mit Ausdauersport oder langen Spaziergängen auf Trab
  • Auch Sauna, Wechselduschen und Kneipp-Anwendungen sind hilfreich.
  • Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung: vitamin-, basen- und vitalstoffreich. Essen Sie viel Obst und Gemüse, trinken Sie viel Wasser, Tee und Fruchtsäfte.
  • Nutzen Sie die leberunterstützenden Wirkstoffe der Mariendistel.
  • Eventuell können Sie Ihre ausgewogene Ernährung mit Basentabs pH-balance Pascoe® ergänzen. Diese enthalten Zink, das zu einem normalen, ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt beiträgt. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn Sie sich bemühen, Ihren „Winterspeck“ wieder los zu werden. Wenn Ihr Körper auf die eigenen Energie-Reserven in Form von Fett zurückgreift, entstehen nämlich besonders viele Säuren.