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Die Niere: Unsere zentrale Ausleitungsstelle des Körpers

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Wer entgiften will, muss schädliche Stoffe nicht nur unschädlich machen, sondern auch abtransportieren

Beim Themenfeld „Entgiftung des Körpers“ denken die meisten von uns in erster Linie an die Leber – und zwar zurecht, ist sie doch die Entgiftungszentrale unseres Körpers, in der unser Lebenssaft Blut von schädlichen Stoffen gereinigt wird. Auch das Lymphsystem gewinnt in diesem Zusammenhang immer mehr Aufmerksamkeit. Auch das ist keineswegs verwunderlich, wird doch über die Lymphflüssigkeit jede Menge an nicht mehr benötigten Stoffen abtransportiert. Eine ebenso wichtige Rolle, die aber oftmals unterschätzt wird, haben unsere Nieren. Über den Urin leiten sie ebenfalls alles das ab, was der Körper entweder nicht mehr benötigt oder dringend loswerden möchte.

 




Nicht wir entgiften den Körper, der Körper entgiftet uns

Interessanterweise ist bei Detox häufig die Rede davon, sich mit oder durch etwas zu entgiften. „Ich entgifte meine Leber“ ist beispielsweise ein beliebter Ausspruch – obwohl es sich genau andersherum verhält: die Leber entgiftet uns. Auch Lymphe und Nieren arbeiten per se ohne unser Zutun – aber wie immer im Leben kann Unterstützung gut gebraucht werden.   

Will man den Körper also in seiner Entgiftungsfunktion unterstützen, kann dies passiv und aktiv passieren. Passiv im Sinne davon, alles zu unterlassen, was schadet: zu viel Zucker, zu viele Giftstoffe in Fertignahrung, Alkohol, Umweltgifte, schädliche Substanzen in Farben, Lacken, Kosmetika und vieles mehr. Aber auch aktiv kann man die Entgiftungs- und Ausleitungsorgane des Körpers anregen und unterstützen. Im Falle der Leber beispielsweise mit bewährten Heilpflanzen wie der Mariendistel (enthalten in unserem pflanzlichen Arzneimittel Hepar-Pasc®).

Niere im Fokus: Warum sollte man seine Nierenfunktion stärken?

Die erstaunliche Menge von 1500 Litern Blut strömt jeden Tag durch unsere Nieren. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Badewanne fasst etwa 120 bis 150 Liter, d. h. jeden Tag bewältigen unsere Nieren das Volumen von etwa 10 Badewannen Blut. Hieraus werden ungefähr 1,5 Liter Urin gebildet, womit so genannte „harnpflichtige“ Substanzen ausgeschieden werden, die uns andernfalls innerlich vergiften würden. Das Ganze ist ein ausgeklügeltes System, denn andere Stoffe wie Eiweiße und Elektrolyte werden zurückgehalten, damit sie dem Körper weiterhin zur Verfügung stehen.

Welche Aufgaben hat die Niere? Ein Überblick:

Die Nieren sind keineswegs nur für die Ausscheidung von Stoffwechsel-Endprodukten und Fremdstoffen zuständig und auch mit der erwähnten Regulation des Elektrolyt- und Wasser-Haushalts des Körpers sind die Nieren noch nicht ausgelastet. Weiterhin ist dieses Ausleitungsorgan nämlich noch für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts und des Blutdrucks mitverantwortlich. Darüber hinaus wird hier das lebenswichtige Vitamin D aktiviert und Hormone gebildet. Wenn die Nieren nicht wie gewohnt funktionieren, können diese Aufgaben nicht mehr optimal erfüllt werden – man spricht von „Nierenfunktionsstörungen“. 

Wie kann man die Nieren in ihrer Arbeit unterstützen?

Wie wir wissen, besteht unser Körper zum absolut größten Teil aus Wasser. Da ständig Wasser verlorengeht, beispielsweise durch Schwitzen, muss auch wieder entsprechend Flüssigkeit zugeführt werden. Dies passiert über die Nahrung und natürlich über das Trinken. Oberste Priorität für die Nierengesundheit ist daher, ausreichend zu trinken – und nicht erst, wenn der Körper das Warnsignal Durst aussendet.

Weitere Tipps für die Niere:

  • Weniger Salz verwenden (Salz kann zu Bluthochdruck führen, der wiederum die Nieren belastet)
  • Weniger Alkohol trinken
  • Auf das Gewicht achten: Übergewicht kann zu hohem Blutdruck und Diabetes führen. Beides belastet die Nieren.

Heilpflanzen für die Niere

Viele Pflanzen wirken sich auch auf die Funktion der Niere aus. Gemüse wie Spargel oder Gurken haben beispielsweise einen harntreibenden Effekt und regen die Niere an. Auch Heilpflanzen wie Schachtelhalm, Brennnesseln oder Birkenblätter wirken harntreibend, was beispielsweise bei bakteriellen Infekten der Harnwege hilfreich sein kann, um Erreger auszuspülen. Pascoe Naturmedizin nutzt unter anderem den Wirkstoff Winterschachtelhalm für Pascorenal, zur unterstützenden Behandlung bei Nierenfunktionsstörungen. In diesem homöopathischen Arzneimittel sind neben der Urtinktur aus Winterschachtelhalm noch die pflanzlichen Urtinkturen aus Petersilie (Petroselinum) und der Heilpflanze Sarsaparilla (Stechwinde) sowie 3 weitere homöopathische Wirkstoffe enthalten.

Hepar-Pasc®

Filmtabletten. Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden. Nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt. Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pascorenal® N

Homöopathisches Arzneimittel. Mischung. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Behandlung bei Nierenfunktionsstörungen. Enthält 67 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen

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