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Cumarin in Zimtsternen – was Sie wissen sollten

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Wenn man auf den entscheidenden Unterschied achtet…

Zimt ist eigentlich das gesamte Jahr angesagt: Milchreis, Pflaumenmus & Yogitee – alles ohne Zimt kaum denkbar. Zudem ist Zimt nicht besonders teuer und wird daher reichlich eingesetzt beim Kochen und Backen. Das war aber nicht immer so: Als eines der ältesten Gewürze wird Zimt schon vor fast 3000 Jahren im 1. chinesischen Kräuterbuch erwähnt. Aufgrund langer Handelswege war das Gewürz bis ins Mittelalter hinein sehr wertvoll.

Die Rinde des Zimtbaums

Zur Gewinnung des Zimtpulvers nutzt man die Zimtrinde, die dünne Innenschicht unterhalb der Borke, die sich zur Zimtstange zusammenrollt, sobald sie vom Holz getrennt wird. Bekannt sind der billigere Cassia-Zimt (auch: chinesischer Zimt, Cinnamomum aromaticum) & der in Sri Lanka heimische Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum).

Cumarin: Ceylonzimt oder Cassiazimt?

Dieser Unterschied kommt auch bei der Diskussion um den als gesundheitsschädlich geltenden Inhaltsstoff Cumarin zum Tragen: Dieser ist ausschließlich im preiswerteren Cassia-Zimt enthalten. Gerade Zimtsterne & Lebkuchen können so viel davon enthalten, dass bei langfristigem Verzehr größerer Mengen die als tolerierbar geltende Dosis überschritten werden kann. Wer selbst backt, sollte beim Kauf darauf achten, den cumarinfreien Ceylonzimt zu wählen.

Zimt als Medizin

Zimt kann aber noch viel viel mehr, als ein aromatisches Gewürz zu sein, denn früher galt Zimt als universelles Stärkungsmittel. In einem Apothekerlexikon aus dem 17. Jhd. heißt es über den Zimt: „ … er wärmt und … erquickt alle Geister und Lebensglieder… Daher gebraucht man ihn in Schwachheit der Kräfte, Ohnmachten und kalten Zuständen des Haupts und Magens.“ Heute ist die positive Wirkung von Zimt auf die Verdauung auch wissenschaftlich anerkannt: Zimtrinde regt die Produktion von Speichel und Magensäften an, fördert die Verdauung, lindert Völlegefühl & Blähungen.

Zimt bei Pascoe Naturmedizin

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