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Biotin: mehr als Haut und Haar

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Warum es wirklich so gesund ist

Biotin gehört zu den Stoffen, von denen der Mensch über den Stuhl oft mehr ausscheidet als er über die Ernährung zu sich nimmt – aber wie kann das sein  und woran kann man erkennen, dass man Biotin benötigt? Zunächst muss dafür die Frage geklärt werden, was diese Substanz überhaupt ist.

Was ist Biotin?

Biotin ist auch als Vitamin B7 oder Vitamin H (kann man sich gut merken mit "H" wie "Haut" und "Haar") bekannt. Laut Definition bedeutet der Begriff Vitamin, dass es sich dabei um eine natürlich vorkommende, chemische Verbindung handelt, die für uns lebenswichtig ist, aber nicht selbst von unserem Körper hergestellt werden kann. Gespeichert werden kann es vom Körper auch nicht (ähnlich wie Vitamin C oder die meisten der Vitamine des Vitamin-B-Komplexes), da es sich um ein wasserlösliches Vitamin handelt. Wir sind also auf die tägliche Zufuhr von außen angewiesen, um ausreichend mit Biotin versorgt zu sein. Eine unzureichende Versorgung kann sich durch brüchige Nägel oder sprödes Haar zeigen.

Biotin-Zufuhr im Zusammenhang mit dem Thema Ernährung: In welchen Lebensmitteln ist es enthalten?

B7 ist zwar in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, allerdings nur in sehr geringen Mengen. Beispielsweise enthalten folgende Lebensmittel je 100 g folgende Menge an Mikrogramm Biotin:

  • Trockenhefe - 200 μg
  • Rinderleber - 103 μg
  • Eigelb - 50 μg
  • Haferflocken - 20 μg
  • Walnüsse - 19 μg
  • ungeschälter Reis - 12 μg
  • Weizen-Vollkornmehl - 8 μg
  • Fisch - 7 μg
  • Spinat - 6 μg
  • Rind- und Schweinefleisch - 5 μg
  • Äpfel - 1 μg

Biotin und der Magen-Darm-Trakt

Verschiedene Darmbakterien produzieren B-Vitamine u.a. B7. Interessant in diesem Zusammenhang: Je nachdem, wie unsere Darmflora zusammengesetzt ist, wird also eventuell sogar mehr Biotin von unseren Darmbakterien produziert und ausgeschieden, als über die Nahrung aufgenommen wird. Es wird vermutet, dass unser Körper einen Teil dieses selbstproduzierten B7 verwerten kann, man weiß jedoch nicht, wie viel das ist. In jedem Fall spielt die Zusammensetzung der Darmflora auch eine Rolle für die Versorgung mit B-Vitaminen wie Biotin.

Wie viel Vitamin H braucht der Mensch, um gesund zu bleiben?

Der genaue Biotin-Bedarf ist gar nicht bekannt, aber der RDA, den die EU empfiehlt, beträgt 50 μg/Tag als angemessene Zufuhr bei erwachsenen, gesunden Menschen. Für Säuglinge wird die benötigte Menge mit 5-10 μg/Tag angenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht von geschätzten 30-60 µg für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene aus. Man hat also zumindest einen ungefähren Richtwert für den täglichen Bedarf.

Wofür braucht der Körper Biotin?

Viele Kosmetikprodukte werben mit Biotin, dass wir es für gesunde Haut, feste Fingernägel und gesunde Haare brauchen würden. Ist an dieser Auslobung als Beauty-Vitamin etwas dran? Gibt es wirklich diese positive Wirkung für schöne Haut, schönes gesundes Haar und feste Nägel oder doch nur Werbung? Fest steht: Als Bestandteil vieler Enzyme spielt es im Stoffwechsel des menschlichen Körpers eine bedeutende Rolle. Daneben ist es auch im Zellkern wichtig für die Regulation der Genfunktion oder auch bei der Zellteilung.

Zusammengefasst heißt das: Es ist an vielen allgemeinen Körperfunktionen beteiligt und trägt damit bei zu einer normalen Funktionsfähigkeit von:

  • Energiestoffwechsel
  • Psyche und Nervensystem
  • Mikronährstoff-Kreislauf

Außerdem dient es der Erhaltung des gesunden Normalzustandes von:

  • Haaren
  • Haut
  • Schleimhäuten, unter anderem auch der Darmschleimhaut

Biotin in Pascoflorin®

Da Biotin unter anderem zur Aufrechterhaltung einer normalen Darmschleimhaut dient, ist es Bestandteil von Pascoflorin®. Neben 9 lebenden, vermehrungsfähigen Bakterienstämmen enthält jede der 60 magensaftresistenten Kapseln 25 µg Biotin. Das sind 50 % der empfohlenen Tagesverzehrsmenge, bei zwei Kapseln 100 %. Eine Überdosierung ist übrigens nicht möglich, weil der Körper es nicht speichern kann und ein mögliches Zuviel des wasserlöslichen Vitamins einfach ausscheidet. Nicht nur Haut, Haare und Nägel freuen sich über eine regelmäßige Zufuhr.

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