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Antibiotika: Warum die Einnahme probiotischer Darmbakterien so wichtig sein kann

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Behandlungen mit Antibiotika intelligent begleiten

Jedes Jahr werden Millionen von Menschen mit Antibiotika behandelt, auch wenn mittlerweile die Kehrseite der Medaille, nämlich Antibiotikaresistenzen und in der Folge unwirksame Antibiotika, immer mehr zur Kenntnis genommen werden – beim Behandelten und in der Ärzteschaft gleichermaßen.

Natürlich war und ist es sinnvoll, schwere bakterielle Infektionen mit den wirkungsvollen Medikamenten zu behandeln – nicht jedoch jede, insbesondere durch Viren ausgelöste, Erkältungskrankheit. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch und so sanken in den letzten Jahren auch die Verschreibungszahlen von Antibiotika. Dennoch ist es nicht immer vermeidbar, ein Antibiotikum nehmen zu müssen: Manchmal setzt sich auch eine bakterielle Infektionskrankheit auf eine bereits im Körper wütende viral ausgelöste Infektion auf. Hier kann eine Antibiose durchaus sinnvoll sein.

Aber wie kann man sich zusätzlich unterstützen, um die negativen Auswirkungen der Antibiotika-Therapie abzufedern?

Ansatzpunkt ist hier die menschliche Darmflora, also die Gesamtheit der Mikroorganismen, die unseren Darm bevölkern und mitentscheidend für unsere Gesundheit sind. Diese freundlichen kleinen Darmbewohner werden leider teilweise durch eine Antibiotikagabe unbeabsichtigt abgetötet und können so ihren Dienst an unserer Gesundheit nicht mehr verrichten.

Probiotika: „für das Leben“

Um dieses unbeabsichtigte Sterben der gesunden Darmbakterien auszugleichen, kann es sinnvoll sein, ein sogenanntes Probiotikum einzusetzen, um die Darmflora wieder aufzuforsten. Wie der Name schon sagt, ist ein PRO-biotikum quasi der Gegenpart zum ANTI-biotikum. Der Begriff setzt sich aus „anti“ für „gegen“ und „bios“ für „leben“ zusammen – in diesem Fall gegen das Leben der krankmachenden Erreger. Das Probiotikum hingegen setzt sich mit seinen lebenden, vermehrungsfähigen Bakterienkulturen „pro“ Leben ein, also für das Leben der gesunden Darmbewohner.

Bei regelmäßiger Einnahme vor, während und nach der Antibiotikabehandlung können sich die guten Bakterien im Darm bzw. in der Darmschleimhaut ansiedeln, vermehren und auch als Platzhalter für die guten, bereits im Darm befindlichen Bakterien dienen. Im Gegensatz dazu werden schädliche Bakterien verdrängt und können sich nicht weiter ausbreiten, wenn die „Guten“ in der Überzahl sind. Oftmals sind in probiotischen Kapseln auch noch Präbiotika enthalten. Das sind für den Menschen unverdauliche Ballaststoffe, die jedoch von den guten Darmbakterien gern als Nahrung angenommen werden und den Neuankömmlingen im Darm so als Starterfutter für eine gute Vermehrung dienen.  

Hinweis zur Einnahme

Wenn man noch Antibiotika einnimmt und sich im gleichen Zeitraum mit Darmbakterien unterstützen möchte, sollte man einen zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden zum Verzehr der probiotischen Bakterien einhalten, damit sich beides nicht „in die Quere kommt“.

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