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2018 mit gesunden Ballaststoffen durchstarten

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Verdauung und Cholesterinspiegel freuen sich

Die Ernährung vieler Menschen in der westlichen Welt ist geprägt von viel Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukten, Weißbroten wie Toast, von Keksen und Kuchen, Milchdesserts und Schokolade. Das mag zwar lecker sein, hat aber einen entscheidenden Nachteil: wir nehmen damit zu wenig Ballaststoffe auf. Diese Ballaststoffe braucht der Körper aber, damit beispielsweise die Verdauung gut funktioniert. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind (Vollkorn-)Getreideprodukte, die meisten Obst- und Gemüsesorten oder Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Erbsen. Ballaststoffe werden von unseren Verdauungsenzymen nicht oder nur unvollständig abgebaut – daraus entstehen viele positive Eigenschaften. Einer der bekanntesten Ballaststoffe ist Cellulose. Damit stabilisieren sich Pflanzen, es ist eine Art Gerüst, das die Pflanze stabil hält, vergleichbar mit unserem Skelett. Als Gemüse oder Salat profitieren wir von der Cellulose als Nahrungsbestandteil.


Unsere Verdauung liebt Ballaststoffe

Andere Arten von Ballaststoffen nutzt der Körper, um Flüssigkeiten in eine Art Wackelpudding zu verwandeln. Hierbei quellen die Ballaststoffe im Magen auf und vergrößern so ihr Volumen. Das ist gut für uns, denn wir bekommen wir nicht so schnell wieder Hunger, da der Magen dem Gehirn meldet, dass der Magen gefüllt ist und wir satt sind. Zusätzlicher Vorteil: Verdauungsenzyme können so nicht direkt auf das Essen zugreifen. In der Folge werden Kohlenhydrate nicht so schnell in Zucker umgewandelt und der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an. Außerdem hat der Darm durch das Aufquellen der Ballaststoffe mehr zu tun: Das regt die Darmperistaltik an und was wiederum zu guter Verdauung führt.

Eine Pflanze aus der Familie der Wegeriche ist eine der besten Quellen für Ballaststoffe

Dabei handelt es sich um die Samenschalen von Plantago ovata, dem Indischen Flohsamen. Heimische Verwandte dieser Pflanze kennen wir alle: den Spitzwegerich beispielsweise oder den Breitwegerich. Mittlerweile gibt es einen richtigen Hype um Flohsamenschalen im Internet, denn sie sind vielfältig einsetzbar, beispielsweise beim Backen von Brot oder Plätzchen, zum Andicken von Speisen oder als Low-Carb-Ersatz für Paniermehl.

Wo sind Flohsamenschalen drin und was tun sie?

Feingemahlene Flohsamenschalen bilden außerdem die Hauptzutat unseres pflanzlichen Arzneimittels Pascomucil®. Werden sie in Wasser eingerührt, binden sie sehr viel Flüssigkeit, deswegen sollte man bei der Einnahme auch viel trinken. Pascomucil® eignet sich zur Behandlung von chronischer Verstopfung und für Patienten, bei denen eine erhöhte tägliche Aufnahme von Ballaststoffen ratsam. Das ist beispielsweise bei der unterstützenden Behandlung des Reizdarmsyndroms der Fall, wenn hier Verstopfung im Vordergrund steht. Darüberhinaus eignet es sich als Ergänzung einer Diät bei erhöhten Cholesterinwerten (Hypercholesterinämie).

Pascomucil®

Pflanzliches Quellmittel zur Stuhlregulierung. Pulver. Wirkstoff: Indische Flohsamenschalen, gemahlen, 2,5 g in 5 g Pulver zum Einnehmen nach Herstellung einer Suspension. Anwendungsgebiete: Pflanzliches Arzneimittel a) zur Behandlung von chron. Verstopfung; b) bei Erkrankungen, bei denen eine erleichterte Darmentleerung mit weichem Stuhl erwünscht ist, z. B. bei schmerzhaftem Stuhlgang nach operativen Eingriffen im Enddarmbereich, bei Einrissen an der Analschleimhaut oder Hämorrhoiden; c) für Patienten, bei denen eine erhöhte tägliche Aufnahme von Ballaststoffen ratsam ist, z. B. als unterstützende Behandlung beim Reizdarmsyndrom, wenn die Verstopfung im Vordergrund steht; und als Ergänzung einer Diät bei erhöhten Cholesterinwerten (Hypercholesterinämie). Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info@pascoe.de, www.pascoe.de