Vitamin-C-Infusionen: Natürliches oder künstliches Vitamin C?

Was wirklich in der Infusion steckt
Vitamin C (in der Fachsprache „Ascorbinsäure“) gehört zu den bekanntesten Vitaminen überhaupt. Viele denken dabei automatisch an Obst und Gemüse als natürliche Quellen. Doch wie sieht das eigentlich bei Vitamin-C-Infusionen aus, die in der Medizin verwendet werden? Steckt darin natürliches Vitamin C aus Pflanzen oder synthetisch hergestellte Ascorbinsäure? Die kurze Antwort lautet: In Infusionen steckt immer pharmazeutisch hergestellte, hochreine Ascorbinsäure – wie wir sehen werden aus guten Gründen.
Warum genau das so ist und ob das überhaupt einen Unterschied macht, erklärt dieser Artikel.
Was genau ist Vitamin C?
Vitamine wie Vitamin C sind chemische Verbindungen, die unser Körper dringend benötigt, die er aber nicht oder nicht in ausreichenden Mengen selbst herstellen kann. Wir nehmen Vitamin C normalerweise regelmäßig über die Ernährung auf. Doch manchmal wird Vitamin C auch therapeutisch eingesetzt, in hoher Dosierung als Arzneimittel in Form einer Infusion.
Natürliches vs. synthetisches Vitamin C: Macht das einen Unterschied?
Wichtig zu wissen ist, dass der Körper überhaupt nicht unterscheiden kann, ob Ascorbinsäure z.B. aus einer Orange stammt oder im Labor hergestellt wurde. Biochemisch betrachtet ist es dieselbe Molekülstruktur mit den identischen Funktionen im Körper. Das bedeutet: „natürlich“ und „synthetisch“ sind für die Zellen des Körpers gleichwertig.
Warum Infusionen kein Vitamin C aus Früchten enthalten
- Die Reinheit ist entscheidend: Für Infusionen, also Substanzen, die direkt in die Blutbahn gelangen, gelten extrem strenge medizinische Anforderungen.
Vitamin C muss der Monographie „Ascorbic acid“ des Europäischen Arzneibuches entsprechen. Es muss hier absolut rein vorliegen, ohne jegliche Verunreinigungen. Diese könnten im Blut unerwünschte Reaktionen auslösen. Um diesen hohen Vorgaben gerecht zu werden, wären für die Extraktion von Vitamin C aus Früchten unverhältnismäßig aufwändige und energieintensive Prozesse notwendig. - Selbst die Vitamin-C-reichsten Früchte enthalten verhältnismäßig geringe Mengen an Vitamin C. So sind z.B. in 100 g Acerola nur 2 g Vitamin C – den Rest der Früchte müsste man bei der Extraktion entsorgen. Diese große Mengen Abfall (980 g bei 1 kg) und der Import der Früchte hätten entsprechende Auswirkungen auf die Umwelt.
- Die damit verbundenen höheren Kosten von 7,5 g Vitamin C für die Infusion würden mit einer größeren finanziellen Belastung für die Betroffenen einhergehen.
Aus diesen Gründen haben wir uns für ein technologisch hergestelltes Vitamin C entschieden.
Wie wird synthetisches Vitamin C hergestellt?
Auch wenn es „synthetisch“ heißt, beginnt der Herstellungsprozess hier mit natürlichen Rohstoffen. Als Ausgangspunkt dienen Zuckerverbindungen, meist aus Mais gewonnen. Der weitere Prozess läuft so ab: Mikroorganismen wandeln die Zucker in Vorstufen von Vitamin C um. Durch weitere chemische Schritte entsteht reine Ascorbinsäure. Diese wird gereinigt und in pharmazeutischer Qualität für Infusionen aufbereitet.
Das Ergebnis ist ein hochreiner und qualitätsgeprüfter Wirkstoff, der exakt definiert und zuverlässig dosierbar ist.
Warum Sie synthetischen Vitamin C vertrauen können
- Pharmazeutisch hergestelltes Vitamin C ist medizinischer Standard.
- Es wird in vielen Ländern der Welt in Kliniken und Praxen bei Vitamin-C-Mangel und daraus folgenden Beschwerden verwendet.
- Es wird in zahlreichen wissenschaftlicher Studien eingesetzt.
- Intravenös verabreicht steht es dem Körper sofort zur Verfügung.
Pascorbin® – die bewährte Hochdosis-Infusion
Die einzige offiziell zugelassene hochdosierte Vitamin-C-Infusion in Deutschland ist unser Pascorbin® 7,5 g. Mit 7,5 g Vitamin C pro Infusion erreicht der Körper hohe Konzentrationen von Vitamin C im Blut, die über Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel nicht möglich aber gegebenenfalls therapeutisch zur Behandlung einer Mangelsituation nötig sein können. Durch die direkte Gabe in die Blutbahn gelangt 100 % des Vitamins in den Organismus – schnell und in voller Dosierung.
Schon seit Jahrzehnten vertrauen Ärzte und Ärztinnen, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie Patientinnen und Patienten auf Pascorbin®, um bei klinisch relevantem Vitamin-C-Mangel gezielt einzugreifen.
Pascorbin®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg pro ml Injektionslösung.
Zur Therapie von klinischen Vitamin-C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Enthält Natriumhydrogencarbonat.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen
