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Von Thomas Kammler

Prüfungsstress bewältigen: Mehr Gelassenheit in Prüfungssituationen ist möglich

grübelnde Frau

Das flaue Gefühl im Bauch, der trockene Mund, erst rasen die Gedanken, plötzlich steht der Kopf still – Stress vor Prüfungen ist kein Einzelfall, sondern weit verbreitet. Ob Abitur, Klausur an der Uni oder wichtiges Vorstellungsgespräch: Viele Menschen erleben in solchen Momenten innere Unruhe, Konzentrationsprobleme oder im schlimmsten Fall sogar einen Blackout.
Die gute Nachricht: Prüfungen sind Herausforderungen und Chancen. Mit dem richtigen Mindset, guter Planung, gesunder Gelassenheit und Unterstützung aus der Natur kann man viel bewirken.


Was ist Prüfungsstress – und woher kommt er?

Prüfungsstress entsteht, wenn sich Leistungsdruck, Zeitdruck und hohe Erwartungen zu einer belastenden Mischung vereinen. 
Das mulmige Gefühl vor Klausuren, Prüfungen und Examina aller Art kennt fast jeder Schüler und Student – aber auch als Erwachsene sind wir häufig mit Situationen konfrontiert, in denen wir „geprüft“ werden. Hier kommt eine besondere Form des sozialen Drucks zum Tragen – die Bewertung durch andere. Im Vordergrund steht dabei zumeist nicht das Scheitern an sich, sondern die befürchteten Folgen im Nachgang: Ablehnung, Verspottung aber auch handfeste Konsequenzen wie ein abgebrochenes Studium, eine nicht beendete Ausbildung, fehlende Zukunftsperspektiven, drohende Arbeitslosigkeit usw. Zusätzlich ist auch die stressauslösende Prüfungssituation als solche problematisch, denn eine Blamage vor Dritten wird als Gesichtsverlust empfunden und hat Auswirkungen auf das Selbstbild.

In vielen Fällen sind es nicht nur die Inhalte, die herausfordern – sondern das Drumherum:

  • „Was, wenn ich versage oder mich blamiere?“
  • „Was denken andere, wenn ich es nicht schaffe?“ oder „Was, wenn ich durchfalle und alle enttäusche?“
  • „Was, wenn ich die Prüfung nicht bestehe und meine Zukunft ruiniere?“ oder „Was passiert mit meinem Studienplatz oder BAföG?“
  • „Was ist, wenn ich vor Nervosität nichts mehr weiß oder einen Blackout habe?“
  • „Warum kann ich mich nicht besser konzentrieren?“ oder „Warum bin ich so nervös, obwohl ich gelernt habe?“
  • „Was, wenn ich mich übergeben muss oder ohnmächtig werde?“

Diese Gedanken erzeugen mentale Anspannung, die den Körper auf „Alarm“ schaltet: Der Puls steigt, die Atmung wird flach, Denkprozesse verlangsamen sich. In sehr angespannten Momenten kann es sogar zum Blackout in der Prüfung kommen – ein vorübergehender Aussetzer des Kurzzeitgedächtnisses. Das ist unangenehm, aber kein Zeichen von Schwäche – sondern ein normaler Stressmechanismus.


Ursachen: Was löst Prüfungsstress aus?

Hohe Erwartungen von außen: Eltern, Lehrer, Vorgesetzte oder auch Freunde haben oft gute Absichten – doch ihre Erwartungen können schnell zum Druck werden. Vor allem, wenn finanzielle Faktoren (z. B. BAföG, Studienplatzsicherung) im Spiel sind, entsteht zusätzlicher Stress.
Hoher Anspruch an sich selbst: Nicht nur bestehen, sondern brillieren? Perfektionismus und übertriebener Ehrgeiz können dazu führen, dass man sich selbst zu stark unter Druck setzt – und genau das blockiert oft die Leistung.
Negative Erfahrungen: Ein durchgefallener Versuch oder eine schlechte Erfahrung kann sich tief einprägen. Das Gehirn speichert solche Momente besonders intensiv, um „vorzuwarnen“. Leider wird damit auch das Stresslevel erhöht.
Vergleich untereinander: Wenn alle anderen scheinbar mühelos durch die Prüfung kommen und man selbst das Gefühl hat, den Anschluss zu verlieren, entsteht schnell ein Gefühl von Überforderung. Hier sollte man sich jedoch vor Augen führen, dass der Vergleich oftmals täuscht: Viele zeigen ihre Nervosität einfach nicht und sind nur scheinbar entspannt.


Wer ist betroffen von Prüfungsstress?

Nicht nur „unsichere“ Menschen kämpfen mit mentaler Belastung vor Tests und Klausuren. Auch leistungsstarke, ehrgeizige oder sehr gewissenhafte Personen erleben häufig starken Stress – gerade weil ihnen viel an ihrem Erfolg liegt.
Typische Betroffene von Prüfungsstress sind:

  • Studierende in Prüfungsphasen
  • Abiturienten vor den Abschlussprüfungen
  • Auszubildende in der Zwischen- oder Abschlussprüfung
  • Berufstätige, z. B. im Rahmen von Weiterbildungen, Assessments/Eignungstests oder beruflichen Zertifizierungen oder Fortbildungen
  • Fahrschüler, vor der theoretischen oder praktischen Führerscheinprüfung


Was hilft gegen Prüfungsstress? Die besten Tipps

Frühzeitig und strukturiert vorbereiten: Je besser man vorbereitet ist, desto sicherer fühlt man sich. Wiederholung festigt – besonders über mehrere Wochen hinweg.
Realistische Ziele setzen: Man muss nicht alles perfekt können. Am besten setzt man sich erreichbare Etappen – das motiviert und schützt vor Überforderung. Und: Pausen sind Teil des Lernens!
Die richtigen Techniken anwenden: Entspannungsübungen wie tiefe Bauchatmung, kurze Meditationen oder Progressive Muskelentspannung wirken erwiesenermaßen stressreduzierend. Auch Bewegung zwischendurch baut Anspannung ab.
Gesunde Routinen stärken: Vermeiden sollte man koffeinhaltige Getränke wie Energy Drinks vor Prüfungen – sie erhöhen den Puls zusätzlich. Stattdessen sollte man besser auf Wasser, leichte Kost und ausreichend Schlaf setzen.
Perspektive wechseln: Am besten stellt man sich vor, man wäre nicht Prüfling, sondern Zuschauer: Wie würde man sich dann selbst erleben? Dieser kleine Perspektivwechsel kann helfen, Prüfende nicht als „Gegner“, sondern als neutrale Beobachter zu sehen.
 

Pflanzliche Unterstützung: Mehr Ruhe dank Passionsblume

Neben mentaler Vorbereitung und gesunder Lebensweise kann auch die Natur helfen, innere Unruhe bei Prüfungen zu lindern. Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist eine seit Jahrhunderten bekannte Heilpflanze, die bei innerer Anspannung, Nervosität und mentaler Belastung eingesetzt wird – ohne zu ermüden.
Produkte wie Pascoflair® enthalten hochdosierten Passionsblumen-Extrakt in geprüfter Qualität. Sie unterstützen in belastenden Phasen auf natürliche Weise – z. B. vor einem wichtigen Test, einer mündlichen Prüfung oder einem Bewerbungsgespräch



FAQ: Häufige Fragen zum Thema Prüfungsstress
 

Was ist der Unterschied zwischen Prüfungsstress und Prüfungsangst?

Prüfungsstress ist ein ganz normaler, zeitlich begrenzter Spannungszustand, der vor oder während einer Prüfung auftritt. Er entsteht typischerweise durch Leistungsdruck, Zeitknappheit, hohe Erwartungen oder den Vergleich mit anderen. Zu den häufigsten Begleiterscheinungen gehören Nervosität, innere Unruhe, Schlafstörungen oder Konzentrationsprobleme. In einem moderaten Ausmaß kann Prüfungsstress sogar leistungssteigernd wirken – man spricht dann von „positivem Stress“ oder Eustress –, solange er als kontrollierbar empfunden wird. Normalerweise lässt diese Anspannung schnell nach, sobald die Prüfung überstanden ist.
Prüfungsangst dagegen ist deutlich intensiver und kann sich zu einer übermäßigen emotionalen Belastung entwickeln, die nicht nur die Prüfungssituation, sondern den gesamten Alltag beeinträchtigen kann. Prüfungsangst zeigt sich häufig durch starke körperliche Reaktionen wie Herzrasen, Zittern, Übelkeit, Blackouts oder sogar völlige Denkblockaden. Hinzu kommen oft belastende Gedanken wie „Ich schaffe das sowieso nicht“ oder „Ich bin nicht gut genug“. Diese innere Anspannung kann dazu führen, dass das Lernen vermieden oder die Prüfung gar nicht erst angetreten wird. Oft sind Menschen mit geringem Selbstwertgefühl oder negativen Vorerfahrungen besonders von Prüfungsangst betroffen. In solchen Fällen kann gezielte Unterstützung, etwa durch Coaching, Entspannungsverfahren oder psychotherapeutische Begleitung, hilfreich sein.
Während Prüfungsstress also in gewissem Maß weit verbreitet und sogar funktional sein kann, geht Prüfungsangst über das normale Maß hinaus und kann die Leistungsfähigkeit stark einschränken. Hier ist es ratsam, professionelle Hilfe zu nutzen.

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Was kann ich kurz vor einer Prüfung tun, um ruhiger zu werden?

Tiefes Ausatmen, ein kurzer Spaziergang, gezielte Atemübungen oder beruhigende Gedanken helfen schnell. Auch Passionsblumen-Tabletten können Unruhe lindern und so in dieser Situation unterstützen.

Wie kann ich Blackouts vermeiden?

Regelmäßiges Wiederholen, mentale Vorbereitung (z. B. durch Prüfungssimulationen) und gezielte Entspannungstechniken stärken die Gedächtnisleistung unter Druck.


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Wirkstoff: Passionsblumenkraut-Trockenextrakt.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 
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