Innere Uhr: Jeder Mensch tickt anders

Jeder Mensch – und jede einzelne Zelle im Körper – verfügt über eine eigene innere Uhr. Sie steuert die rhythmischen Phasen des Tages: wann wir fit und wach aufstehen, wie ausgeprägt das Mittagstief ist und wann es Zeit wird, zur Ruhe zu kommen. Häufig wird zwischen Lerchen (Frühaufstehern) und Eulen (Spätaufstehern) unterschieden. Tatsächlich liegen viele Menschen irgendwo dazwischen – oft als „Tauben“ bezeichnet.
Zwei Haupttaktgeber bestimmen die innere Uhr: die Gene und das Licht. Beides sind Faktoren, die sich nur begrenzt beeinflussen lassen.
Im Einklang mit der inneren Uhr?
Viele Menschen – etwa Schichtarbeitende und Menschen unter dauerhaftem Stress oder auch Teenager und junge Erwachsene – können bzw. wollen nicht im Einklang mit ihrer inneren Uhr leben. Berufliche Vorgaben, soziale Verpflichtungen und gesellschaftliche Erwartungen orientieren sich häufig an einem festen Zeitraster. Wer jedoch dauerhaft gegen seinen biologischen Rhythmus lebt, gerät leicht aus dem Gleichgewicht.
Noch immer gelten die Frühaufsteher als besonders fleißig, während Eulen erst nach Feierabend zur Hochform auflaufen. In einer Welt, die rund um die Uhr aktiv ist, fällt es zunehmend schwer, dem eigenen Takt zu folgen. Doch gerade dieser Rhythmus ist entscheidend – für körperliche Leistungsfähigkeit, seelische Ausgeglichenheit und das allgemeine Wohlbefinden.
Die innere Uhr – Taktgeber für Körper und Psyche
Der Schlaf-Wach-Rhythmus folgt einem etwa 24-Stunden-Zyklus, dem sogenannten zirkadianen Rhythmus. Dieser wird durch den Hypothalamus im Zwischenhirn gesteuert, der Lichtreize verarbeitet und entsprechende Signale an Hormonsysteme, Organe und das Nervensystem sendet. Gerät dieser Rhythmus aus der Balance – durch unregelmäßige Schlafzeiten, Lichtmangel, Schichtarbeit oder chronischen Stress – reagieren viele Menschen mit innerer Unruhe, Reizbarkeit oder Erschöpfung.
Innere Uhr, innerer Frieden – wie ein Powernap den Rhythmus stärkt
Fast jeder kennt es: Das Stimmungstief am frühen Nachmittag. Die Mittagspause ist gerade vorbei – doch statt neuer Energie stellt sich Müdigkeit ein. Der Griff zu Kaffee oder Süßem bringt oft nur kurzzeitige Linderung.
Eine effektive Möglichkeit, die innere Uhr zu stabilisieren und Stress abzubauen, ist der Powernap – ein kurzer Mittagschlaf von etwa 10 bis 20 Minuten. Studien belegen, dass ein solches Nickerchen nicht nur die Konzentration fördert, sondern auch das vegetative Nervensystem beruhigen kann. Besonders bei Menschen mit mentaler Anspannung, innerer Unruhe oder Schlafdefizit entfaltet dieser Kurzschlaf eine regulierende Wirkung. Relativ viele Berufstätige nutzen diese Möglichkeit bereits: 39% machen immer wieder einen Powernap. Doch 26% verzichten darauf und für 35% besteht die Möglichkeit nicht, da sie nicht von zuhause aus arbeiten.
Wie lange sollte ein Powernap dauern?
Wichtig ist das richtige Timing: Zu spät oder zu lang geschlafen, kann der Powernap kontraproduktiv wirken. Chronobiologen, also Wissenschaftler, die sich mit dem biologischen Rhythmus und Zeitgefühl beschäftigen, empfehlen die Zeit zwischen 13 und 15 Uhr – dem natürlichen Leistungstief. Länger als 20 Minuten sollte das Nickerchen nicht dauern, um nicht in den Tiefschlaf zu gelangen und den nächtlichen Schlafrhythmus zu stören.
Pflanzenkraft und Alltagshygiene für innere Ruhe
Die Passionsblume (Passiflora incarnata), die im pflanzlichen Beruhigungsmittel Pascoflair® enthalten ist, wird in der Naturheilkunde traditionell bei Nervosität und innerer Unruhe, die durch Stress ausgelöst werden können, eingesetzt. Ihre beruhigende Wirkung ist gut dokumentiert – und das ohne bekannte sedierende Nebenwirkungen oder Abhängigkeiten. Rezeptfrei in der Apotheke erhältliche Passionsblumen-Tabletten wie Pascoflair® können dabei unterstützen, zu innerer Ausgeglichenheit zurückzufinden.
Regelmäßigkeit – eine Kraftquelle im Alltag
Ob beim Essen oder im Schlafverhalten: Regelmäßigkeit unterstützt den Körper dabei, im eigenen Rhythmus zu bleiben. Das ist ungemein wichtig, denn der Mensch ist kein Dauerläufer, sondern ein Rhythmuswesen. Wer jeden Tag zu ähnlicher Zeit aufsteht und zu Bett geht – auch am Wochenende – tut seiner inneren Uhr etwas Gutes.
Auch der bewusste Umgang mit Licht als Teil der Schlafhygiene spielt eine zentrale Rolle:
- morgens: Nach dem Aufstehen möglichst viel Tageslicht tanken – idealerweise bei einem Spaziergang oder am offenen Fenster.
- tagsüber: Helle Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz fördern Konzentration und Tatkraft.
- abends: Etwa zwei Stunden vor dem Zubettgehen grelles Licht meiden, Bildschirme nur mit Blaulichtfilter nutzen und auf warmweißes Licht umstellen.
- nachts: In einer dunklen, reizarmen Umgebung schlafen – ohne Lichtquellen oder störende Geräusche.
Regelmäßige Mahlzeiten, gesunde Ernährung, ein Powernap zur rechten Zeit und natürliche Unterstützung bei innerer Unruhe tragen wesentlich dazu bei, die innere Uhr zu stärken und den Alltag gelassener zu meistern.
Quellenangaben & weiterführende Literatur
Weblinks
- www.aerzteblatt.de, "Die Innere Uhr tickt nicht bei jedem gleich", 15.05.2025*
- "Licht und innere Uhr", 15.05.2025*
- "Max-Planck-Gesellschaft Chronobiologie", 15.05.2025*
*: Bei Literatur: Erscheinungsjahr; bei Webseiten: Datum des letzten Abrufs
Pascoflair®
Wirkstoff: Passionsblumenkraut-Trockenextrakt.
Bei nervösen Unruhezuständen. Enthält Sucrose und Glucose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen

