Fachkreise
Login
Von Thomas Kammler

Allergie und Histaminintoleranz: Sie kommen oft im Doppelpack

frau in wiese

Für Menschen mit Allergien sind Frühling und Sommer oft ein Spießrutenlauf. Einerseits zieht das wundervolle Wetter alle nach draußen, doch oft hört man von Betroffenen: „Ich kann das gar nicht genießen. Am besten bleibe ich im Haus. Und mit dem Pollenflug ist auch meine Histaminintoleranz wild geworden, dabei hatte ich sie so gut im Griff.“

Eine Seite von zwei Medaillen

Allergien und Histaminintoleranz haben einige Gemeinsamkeiten. Beide führen zu überschießenden Immun- oder Entzündungsreaktionen im Körper. Auch die Symptome wie Hautausschläge, Juckreiz, Atemprobleme, Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme sind ähnlich. Der gemeinsame Nenner: Histamin spielt in beiden Fällen eine zentrale Rolle.

Der Heuschnupfen und die Pollenallergie sind eine fehlgeleitete (Über)Reaktion auf eigentlich harmlose Substanzen. Der Körper bildet Antikörper, die dann zur Freisetzung von Histamin und anderen Entzündungsmediatoren, also Botenstoffen, die Entzündungen im Körper auslösen oder steuern, anregen. Die Reaktionen treten in der Regel sehr schnell nach Kontakt mit dem Allergen, also der Allergie-auslösenden Substanz auf.

Die Histaminintoleranz wiederum ist keine „echte“ Immunreaktion, sondern eine komplexe Stoffwechselstörung, bei der Histamin aus Nahrungsmitteln oder körpereigener Produktion nicht richtig abgebaut wird.
 

Interaktion zweier Themen

Allergien setzen oft große Mengen des Botenstoffes Histamin frei. Die daraus folgenden Symptome ähneln einer Histaminintoleranz. Wenn bereits eine Histaminintoleranz besteht, kann diese auch allergische Symptome verstärken. In Frühling und Sommer kann es häufig geschehen, dass sich die Situation gegenseitig hochschaukelt – wie sowohl Allergiker als auch mit Histaminintoleranz Betroffene aus leidvoller Erfahrung wissen.

Wege aus der Zwickmühle

Es gilt nun in beiden Fällen, ganz besonders auf eine histaminarme Ernährung zurückzugreifen. Umgekehrt gesagt: Wer jetzt histaminreich isst, läuft Gefahr, dass sich die Allergiesymptomatik verstärkt. Dabei ist zu beachten, dass es bei den Lebensmitteln zwei Arten gibt: Jene, die viel Histamin enthalten und jene, die körpereigenes Histamin freisetzen. Beide sollten während dieser Zeit möglichst ausgeschlossen werden. Zudem sollte die Ernährung frisch zubereitet werden. Alles, was gelagert, gereift – oder schon eine Weile im Kühlschrank aufbewahrt wurde, kann kritisch sein. Naturbelassene, frische Nahrung, Gemüse und Obst entsprechend der SIGHI-Liste (1) sind jetzt besonders angezeigt.
 

Nicht zu vergessen: der Darm

Sind die Symptome sehr stark, kann mit einer Stuhldiagnostik herausgefunden werden, ob sich im Darm ein Überhang histaminbildender Bakterien formiert hat. Soll die Darmflora mit probiotischen Bakterien unterstützt werden, ist darauf zu achten, dass eine Nahrungsergänzung ohne histaminbildende Keime ausgewählt wird.
 

Pascallerg®: Seit Jahrzehnten bewährt bei Heuschnupfen

Pascallerg® kann bei akuten Heuschnupfen-Beschwerden unterstützen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Juckreiz in Nase und Augen sowie Fließschnupfen – unabhängig davon, ob es sich bei den Auslösern um Pollen von Bäumen, Süßgräsern oder anderen Pflanzen handelt.
Das natürliche Arzneimittel in Tablettenform ist auch über einen längeren Therapiezeitraum hinweg gut verträglich und bietet zudem den Vorteil, nicht müde zu machen. Pascallerg® ist glutenfrei und zugelassen für Erwachsene und Kinder ab 1 Jahr.
Sie erhalten Pascallerg® rezeptfrei in der Apotheke (100er-Packung: PZN 07703644).

Mit Allergie-Injektopas® steht neben Pascallerg® auch ein Injektionspräparat bereit, das in naturheilkundlichen Praxen unterstützend eingesetzt werden kann. Lassen Sie sich hierzu in Ihrer Naturheilpraxis beraten.

 

 

Quellenangaben & weiterführende Literatur

Artikel

  • "Histaminintoleranz" 2025*, SIGHI

*: Bei Literatur: Erscheinungsjahr; bei Webseiten: Datum des letzten Abrufs

Pascallerg 100 Packshot PZN 07703644

Seit Jahrzehnten bewährt bei Heuschnupfen

Zum Produkt

Detail


Pascallerg®
Tabletten. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Heuschnupfen. Enthält Lactose. 
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen


Allergie-Injektopas®
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Besserung der Beschwerden bei krampfartigem Husten, auch allergischen Ursprungs. Enthält Natriumchlorid.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen

Verwandte Rubriken
Allergie Immunsystem