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Ständig erkältet oder besonders langwierige Erkältungen: Vitamin-C-Mangel als Ursache?

Frau sitzt am Laptop und hält sich erschöpft die Augen, Symbol für Stress und digitale Überlastung

Durchschnittlich leiden Erwachsene etwa 2- bis 4-mal im Jahr an einer Erkältung, die in der Regel auch binnen weniger Tage wieder vorbei ist. Bei manchen Menschen sieht die Situation aber anders aus: Sie leiden unter immer wiederkehrenden Erkältungen oder starken Infekten, die sich auch lange hinziehen. Im Zusammenhang mit solchen Infekten kommt häufig die Frage auf: „Was hat Vitamin C damit zu tun, dass man ständig erkältet ist?“ 

Ständig erkältet? Das Immunsystem braucht Vitamin C 

Infektionen wie eine Erkältung entstehen, wenn Erreger wie Viren oder Bakterien in den Körper eindringen und sich in ihm vermehren. Darauf reagiert der Körper mit seinem Abwehrschutz – dem Immunsystem. Ein starkes Immunsystem ist hier also gefragt. Wichtige Voraussetzung zur Abwehr von bakteriellen und viralen Infekten ist ein ausreichender Vitamin-C-Spiegel. Warum? Damit das Immunsystem gut auf Eindringlinge reagieren kann, braucht es entsprechend hohe Vitamin-C-Konzentrationen. Vitamin C ist also eine Art Schutzschild für unsere Immunzellen. Es unterstützt deren Funktionen und trägt so dazu bei, Infekte abzuwehren.  

Vitamin-C-Mangel durch Infektionen aufgrund von Bakterien oder Viren 

Bei vielen Infekten kann eine Vitamin-C-Mangel-Situation entstehen: Die Vitamin-C-Spiegel im Blut sind nicht so hoch, wie sie sein sollten. Das kann Auswirkungen auf die Immunreaktion des Körpers haben, die gegebenenfalls nicht optimal ablaufen kann. Hieraus kann eine erhöhte Infektanfälligkeit resultieren.  

Freie Radikale, die bei jedem Infekt entstehen, um die Erreger abzuwehren, können oxidativen Stress verursachen, wenn nicht genug Antioxidantien wie Vitamin C vorhanden sind, um überzählige freie Radikale abzufangen. Das stellt eine zusätzliche Herausforderung für das Immunsystems dar. Es ist daher wichtig, das Immunsystem so aufzustellen, dass es adäquat auf Herausforderungen reagieren kann. Einen möglicherweise bestehenden Vitamin-C-Mangel sollte man dementsprechend ausgleichen.  

Die Immunabwehr verbraucht große Mengen Vitamin C 

Der Grund für einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf bei einer Infektion ist die Immunantwort des Körpers auf das Eindringen von beispielsweise Viren: 

Der renommierte US-amerikanische Arzt und Buchautor, Dr. Thomas Levy, betont daher in mehreren wissenschaftlichen Fachartikeln die Bedeutung eines ausreichenden Vitamin-C-Spiegels zur Abwehr von viralen Infektionen. 

Erkältungserreger lauern überall 

Die Möglichkeiten, mit solchen Auslösern für Infekte in Verbindung zu kommen, sind vielfältig: auf dem Griff eines Einkaufswagens befinden sich weit über 400 Keime und auch auf Telefonen, Türklinken oder Fenstergriffen sind viele Bakterien zu finden – im Prinzip auf allen Oberflächen, die von vielen Menschen häufig berührt werden. Eine solche Schmierinfektion ist aber nur eine Möglichkeit, wie sich Erreger verbreiten können. Für Erkältungskrankheiten sind vornehmlich Rhinoviren, Coronaviren, Adenoviren, Influenzaviren und Enteroviren verantwortlich. Sie können sich auch über die sogenannte Tröpfcheninfektion bzw. Aerosole über die Luft verbreiten, z. B. wenn jemand niest oder hustet. 

Den Mangel bekämpfen  

Warum ein Vitamin-C-Mangel auch heute noch Thema ist und längst nicht nur Seefahrer aus längst vergangenen Zeiten betrifft, was Vitamin C überhaupt ist, was einen Vitamin-C-Mangel ausmacht und wie die Vitamin-C-Infusionstherapie einen Mangel an Vitamin C ausgleichen kann: Hierzu finden Sie auf unseren Vitamin-C-Seiten entsprechende Informationen. Außerdem erfahren Sie, warum Obst und Gemüse oder auch oral zugeführtes Vitamin C, z.B. in Tablettenform, manchmal nicht ausreicht, um einen Mangel an Vitamin C zu beheben.  

Quellenangaben & weiterführende Literatur 

*Carr AC, Maggini S.: "Vitamin C and Immune Function" Nutrients; Nov 3;9(11):1211 2017 
** Hume, R. and E. Weyers: "Changes in leucocyte ascorbic acid during the common cold." Scott Med J 18(1): 3-7 1973