Vitamin C – ein Must-Have fürs Immunsystem

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Entscheidend für eine anti-virale Immunantwort

Vitamin C ist entscheidend für eine effektive Barrierefunktion und anti-virale Immunantwort –insbesondere bei Stress.

Vitamin C ist für über 150 Stoffwechselfunktionen im Körper wichtig. Besonders hohe Konzentrationen benötigt unser Immunsystem, damit es angemessen auf Viren und andere Krankheitserreger reagieren kann [1]. Um nur einige Funktionen herauszugreifen: Vitamin C ist wichtig für die Bildung des mitochondrialen, antiviralen Signalproteins und von Interferon, das eine ganze Kaskade anti-viral wirksamer Proteine induziert. Und nicht zu vergessen: Ohne Vitamin C gibt es keine effektive Barrierefunktion von Haut und Schleimhäuten gegenüber Viren und anderen Krankheitserregern.



Zu Beginn eines Infekts wird viel Vitamin C für die Infektabwehr benötigt und es kommt zu einem drastischen Verbrauch: Die Vitamin-C-Konzentrationen in den Immunzellen sinken innerhalb von Stunden um etwa 50 % [2]. Wird es nicht in ausreichender Menge wieder zugeführt, droht ein Vitamin-C-Mangel, der die Abwehrlage des Organismus stark reduziert.

Vitamin-C-Mangel ist mit schwerwiegenden Folgen verbunden
Besonders wichtig ist es, Patientengruppen mit einem hohen Risiko für einen Vitamin-C-Mangel zu informieren. Hierzu gehören beispielsweise Menschen mit chronisch entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Arthritis), der Atemwege oder der Haut (z.B. Asthma, Allergien, Neurodermitis), der Verdauungsorgane (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder mit Krebserkrankungen. Entzündungen produzieren oxidativen Stress und verbrauchen viel Vitamin C.
Ein Hauptsymptom von Skorbut ist die ausgeprägte Anfälligkeit für Infektionen, insbesondere der Atemwege, wobei Lungenentzündung eine der häufigsten Komplikationen von Skorbut und eine der häufigsten Todesursachen ist.

Cave: Stress reduziert die Infektabwehr
Vitamin C halbiert bei Patienten mit Stress das Risiko für Erkältungskrankheiten [3]. In experimentellen Studien wurde die Wirkung von Vitamin C bei schweren Infektionen in Stresssituationen studiert [4]. Vitamin C senkte dosisabhängig die Mortalität und Symptomschwere. Während es in den Lungen oxidativen Stress und die überschießende Entzündung reduzierte, verbesserte es gleichzeitig die durch Stress geschwächte virale und bakterielle Immunabwehr. Vitamin C reguliert die überschießende Stressantwort der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, die die Infektabwehr beeinträchtigt [4].

Die meisten Tiere haben es einfacher. Sie synthetisieren Vitamin C selbst und produzieren bei Stress einfach mehr.  Ihre Vitamin-C-Produktion kann so auf bis zu 100 bis 200 mg pro Kilogramm Körpergewicht ansteigen [5, 6]. Dies entspricht, je nach Gewicht eines Patienten, einer Menge von 7,5 bis 15 g Vitamin C.

Nur gegen Viren zu behandeln reicht nicht aus – die Immunmodulation ist ausschlaggebend
Es ist die überschießende Entzündungsreaktion des Immunsystems, die ausgelöst durch einen viralen Infekt, wie die 2019-nCoV-Infektion, das Immunsystem schädigt und dadurch beispielsweise das Risiko für schwere Pneumonien oder Sepsis und akutes Lungenversagen (ARDS) deutlich erhöht. Vitamin C ist einer der wichtigsten körpereigenen Immunmodulatoren, denn es aktiviert viele Prozesse der Infekt-Abwehr und schützt gleichzeitig vor einer überschießenden Entzündung.

Wenn es darauf ankommt: Dem Original vertrauen
Pascorbin® 7,5 g ist das einzige behördlich zugelassene Arzneimittel für hochdosierte Vitamin-C-Infusionen. Das bedeutet: Es ist vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in dreifacher Hinsicht geprüft: Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität.
Wissenswert: Wird ein nicht-zugelassenes Arzneimittel verwendet, beispielsweise ein apothekenhergestelltes Rezepturarzneimittel, besteht eine besondere Aufklärungspflicht gegenüber dem Patienten. 

1. Carr, A.C. and S. Maggini, Vitamin C and Immune Function. Nutrients, 2017. 9(11).
2. Hume, R. and E. Weyers, Changes in leucocyte ascorbic acid during the common cold. Scott Med J, 1973. 18(1): p. 3-7.
3. Douglas, R., et al., Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev, 2007(3): p. CD000980.
4. Cai, Y., et al., A New Mechanism of Vitamin C Effects on A/FM/1/47(H1N1) Virus-Induced Pneumonia in Restraint-Stressed Mice. Biomed Res Int, 2015. 2015: p. 675149.
5. Linster, C.L. and E. Van Schaftingen, Vitamin C. Biosynthesis, recycling and degradation in mammals. Febs J, 2007. 274(1): p. 1-22.
6. Levine, M., New concepts in the biology and biochemistry of ascorbic acid. N Engl J Med, 1986. 314(14): p. 892-902.

Pascorbin®   
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg/ml Injektionslösung. 1 Ampulle (5 ml) enthält: Ascorbinsäure 750 mg. 1 Injektionsflasche (50 ml) enthält: Ascorbinsäure 7,5 g. Sonstige Bestandteile: Natriumhydrogencarbonat, Wasser für Injektionszwecke. Zur Therapie von klinischen Vitamin-C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Gegenanzeigen: Oxalat-Urolithiasis und Eisenspeichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie). Kindern unter 12 Jahren: nicht mehr als 5-7 mg Ascorbinsäure/kg KG tgl. i.v. Bei Methämoglobinämie im Kindesalter: nicht mehr als 100 mg Ascorbinsäure/kg KG tgl. Besondere Vorsicht: Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. In der Schwangerschaft und Stillzeit und bei einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel sollte eine Menge von 100 bis 500 mg Ascorbinsäure täglich nicht überschritten werden. Konservierungsmittelfrei, nur zur einmaligen Entnahme und sofortigen Anwendung! Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen. Besonderer Hinweis für Diabetiker: Nach parenteraler Gabe von Ascorbinsäure wird die Nachweisreaktion von Glucose im Blut gestört. Nebenwirkungen: Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Atembeschwerden, allergische Hautreaktionen) beobachtet. In Einzelfällen können kurzfristig Kreislaufstörungen (z.B. Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen) auftreten. Bei akuten Infekten wurden in sehr seltenen Fällen Reaktionen wie Schüttelfrost und Temperaturanstieg beobachtet. Bitte beachten Sie bei allen invasiven Eingriffen die Hygienerichtlinien des Robert-Koch-Institutes. Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Gießen

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