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Blutdruckwerte im Wandel der Zeit

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„100 plus Lebensalter“ kennen die, die der Ü50-Generation angehören, noch als Faustregel für den gesunden Blutdruck. Schließlich fühlen sich Ältere bei höherem Blutdruck meist deutlich wohler als bei zu niedrigem.

Seit 1983 gilt der Grenzwert von 140/90 mmHg laut WHO als gesund. Übersteigt der systolische Blutdruckwert diesen Wert dauerhaft, wächst das Risiko von HKL-Erkrankungen in einem Maße, dass es das Nebenwirkungsrisiko von Blutdrucksenkern deutlich toppt – so die Einschätzung in den letzten Jahrzehnten. Trotzdem wurde von Praktikern immer wieder zu individuellen Lösungen geraten.

Die US-amerikanische SPRINT-Studie1 aus dem Jahre 2015 lässt nun aber vermuten, dass alle Patienten von einer kompromisslosen Senkung des Blutdruckes auf 120/90 profitieren können – das Herz würde geschont und das Risiko für Herzschwäche und Todesfälle deutlich gesenkt. Die Folge: Die Medien waren in den letzten Monaten sowohl in den USA als auch in Europa voll mit Kampagnen zur Blutdrucksenkung. Nicht selten wurde dabei auch mit der Angst der Patienten gespielt.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Nun könnte man mutmaßen, dass diese Nachrichten manch einem Pharma-Unternehmen durchaus gutgetan haben könnten – schließlich nimmt damit die Anzahl der Verordnungen von Antihypertonika zwangsläufig zu. Etwas erstaunlich ist auch, dass diese Studien überall veröffentlich wurden, während Studien2, die zu gegenteiligen Ergebnissen kamen, kaum publik wurden. Und noch etwas arbeitet da im Hinterkopf: Selbstverständlich ist es naheliegend, dass Wissenschaftler, die über pharmakologische Möglichkeiten der Blutdrucksenkung forschen, auch in gesundheitspolitischen Gremien aktiv sind – schließlich konzentriert sich hier das Wissen - aber Interessenkonflikte sind dann eben auch nicht ganz auszuschließen.

Was ist nun richtig?

Im Zweifelsfall natürlich die offiziellen Empfehlungen3 – schließlich geht es u.U. um lebensbedrohliche Zustände. Es besteht ja auch kein Zweifel daran, dass ein niedriger Blutdruck gesünder und tendenziell lebensverlängernder ist als ein hoher. Blutdruck-Senken ist also Thema – aber: Um welchen Preis? Eine Meta-Studie2 bei der die Daten von fast 9000 Patienten mit systolischen Blutdruck-Werten zwischen 140 und 159 ausgewertet wurden, hat beispielsweise gezeigt, dass eine Gabe von Anti-Hypertonika keinen Vorteil brachte hinsichtlich Schlaganfall-Risiko, Herzattacken oder Mortalität. Mehr noch: 9 % brachen die Einnahme der Arzneimittel wegen der Nebenwirkungen ab! Hier also ein zweifelhafter Nutzen bei deutlichen Nebenwirkungen durch die Blutdruck-Senker. Eine andere Studie hat gezeigt, dass ACE-Hemmer möglicherweise das Rezidiv-Risiko bei Brustkrebs erhöhen3.

Ganz sicher ist dagegen: Die meisten Hypertoniker haben die natürlichen Möglichkeiten zur Blutdrucksenkung bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Eine Veränderung der Lebensweise hin zu einem vernünftigen Maß an Bewegung, einem gesunden Gleichgewicht aus Stress und Entspannung, gesunder Ernährung und auch naturmedizinische Arzneimittel – alles individuell angepasst – können viel bewirken!

Primum non nocere

Helfen, aber wenigstens nicht schaden. Ein ethischer Grundsatz der für jede medizinische Behandlung gelten muss, der aber besonders gut dort zum Tragen kommt, wo Selbstheilungskräfte angeregt werden – also bei vielen der naturmedizinischen Heilverfahren.

Gerade homöopathische Komplexmittel sind demnach prädestiniert, Patienten dabei zu unterstützen, den Blutdruck auf natürliche Weise zu senken – selbstverständlich in Kombination mit individuellen Maßnahmen hinsichtlich Lebens- und Ernährungsweise.

Eine gute und Möglichkeit dazu bieten Hypercoran® Tropfen. Dieses homöopathische Komplexmittel vereint die Wirkungen der wichtigsten „Herzpflanze“ Crataegus in Urtinktur mit Viscum album, Glonoinum und Barium carbonicum in niedriger Potenzierung.

1) www.hochdruckliga.de/stellungnahme/items/sprint-studie-vorzeitig-eingestellt.html

1) www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/innere_medizin/kardiologie/article/915572/sprint-blutdruck-zielwerte-thema.html

2) www.cochrane.org/CD006742/HTN_benefits-of-antihypertensive-drugs-for-mild-hypertension-are-unclear

3) www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/TE/A-Z/PDF_Kurzversion/Hypertonie_k.pdf

4) www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21479924

Hypercoran®
Mischung. Zusammensetzung: 10 g (= 10,5 ml) enthalten: Wirkstoffe: Crataegus Ø 2,5 g, Viscum album Dil. D1 2,5 g, Glonoinum Dil. D4 2,5 g, Barium carbonicum Dil. D8 2,5 g. Enthält 44 Vol.-% Alkohol. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Unterstützende Therapie bei Bluthochdruck. Die Anwendung des Arzneimittels sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen und ersetzt nicht andere vom Arzt verordnete Arzneimittel. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder sonstigen Bestandteile; Alkoholkranke. Nebenwirkungen: Keine bekannt. Erstverschlimmerungen prinzipiell möglich.
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe.de, www.pascoe.de