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Vitamin C in aller Munde

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Aber was wissen Sie eigentlich über den Wirkstoff Ascorbinsäure? Machen Sie sich schlau!

Wirkstoff des Monats: Ascorbinsäure
Der Stoff für gesundes Leben und gegen Skorbut und Scharbock

Ascorbinsäure ist unter der Bezeichnung Vitamin C bekannt. Vitamine sind lebensnotwendige Wirkstoffe, die wir zuführen müssen, da wir sie nicht selbst herstellen können - daher auch der Name: Vita = Leben.

Den Namen auf der Spur
Der Begriff Ascorbinsäure entstand aus "Anti-Skorbut-Säure", nachdem man entdeckte, dass sich die typische Seefahrer-Krankheit Skorbut durch Vitamin-C-haltige Speisen eindämmen ließ. Diese Vitamin-C-Mangelkrankheit hatte noch eine weitere Bezeichnung: Scharbock. Botanisch Interessierte werden jetzt vielleicht an den Frühjahrsblüher Scharbockskraut denken. Richtig: Diese Pflanze erhielt ihren Namen, weil sie wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes hilfreich gegen Scharbock bzw. Skorbut war. Schließlich war Vitamin-C-Mangel nicht nur auf See ein großes Problem, sondern überall - vor allem in bzw. nach den Wintermonaten.

Das Wort Scharbock hat seinen Ursprung übrigens entweder im holländischen Scheurerbek (wunder Mund) oder im germanischen Skyrbjúgr (Skyr = Sauermilch, Bjúgr =Gewebeveränderung).

Wissen um gesunde Ernährung schützt vor Krankheiten
Bei Seefahrern halfen v.a. Zitrusfrüchte gegen den folgenschweren Vitamin-C-Mangel, der ganze Schiffsbesatzungen dahinraffte. Zunächst allerdings nur als Therapie und vom Schiffsarzt verordnet. Dass man mit Vitamin-C-haltiger Nahrung (Sauerkraut, Zitronensaft) dieser Krankheit auch vorbeugen kann, wurde erst später bekannt. Dann jedoch war diese Entdeckung sogar Anlass für die Spitznamen der Matrosen: Die tägliche Ration Limonensaft wurde zum Namensgeber für englische Matrosen: "Limeys", während die "Krauts" der norddeutschen Besatzungen viel Sauerkraut an Bord hatten.
Heute dienen viele vitamin-C-haltige Nahrungsmittel - insbesondere frisches Obst und Gemüse aber auch Beeren - zur Skorbut-Vermeidung.

Manchmal muss es synthetisch sein
Wird Vitamin C zur Therapie in Form von Arzneimitteln eingesetzt und zu diesem Zweck injiziert oder infundiert, muss die Ascorbinsäure ganz rein sein. Verunreinigungen in Form von anderen Pflanzenstoffen könnten sehr problematisch sein. Hochreine Ascorbinsäure hat außerdem den Vorteil, dass sie keine Allergien auslösen kann: Die weit verbreiteten Citrusfrucht-Allergien sind keine Allergien gegen Vitamin C, sondern gegen andere typische Inhaltsstoffe von Citrusfrüchten. Gerade der oft tödlich verlaufende Skorbut zeigt ja: Mit einer Vitamin-C-Allergie wären wir nicht lebensfähig.

Das Vitamin C in dem Injektionsarzneimittel PASCORBIN® wird mit Hilfe von Bakterien aus Glucose (Traubenzucker) umgewandelt und anschließend gereinigt. Die chemische Strukturformel dieses so gewonnenen Vitamin C ist absolut identisch mit dem Vitamin C, welches z. B. in Zitronen zu finden ist. Weder in Bezug auf die Bioverfügbarkeit noch auf die biologischen Funktionen kann der menschliche Organismus zwischen natürlich und synthetisch hergestelltem Vitamin C unterscheiden.

PASCORBIN®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg pro ml Injektionslösung.
Anwendungsgebiete: zur Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Enthält Natriumhydrogencarbonat. Stand: Januar 2014
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de