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Sanddorn – Eine Vitaminpflanze stellt sich vor

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Seine Früchte sind wertvoll, aber nicht gerade leicht zu ernten: der Sanddorn (Hippophae rhamnoides). Die Äste der auch Fasanenbeere oder Rote Schlehe genannten Pflanze, die bis zu fünf Metern hoch werden kann, sind sparrig und haben spitze Dornen, weshalb das Pflücken von reifen Sanddornbeeren schwierig ist.

Am besten bindet man um größere Äste eine Schnur, zieht sie so weit wie möglich auseinander, legt ein Tuch unter den Strauch und schneidet die Beeren mit einer Schere ab. Mit den Fingern zu pflücken, ist weniger empfehlenswert, da die Beeren dabei leicht zerdrückt werden und ihren wertvollen Saft verlieren.

Sanddorn ist ein Strauch, der auch baumförmige Ausmaße annehmen kann. Interessant ist sein Wurzelwerk: er kann sich bis zu drei Metern in die Tiefe und bis zu zwölf Metern in die Breite ausdehnen. Auf flachgründigen Böden kann sich Sanddorn deshalb gut verankern, weshalb man ihn gerne für die Befestigung von Dünen, Hängen und Böschungen verwendet.

Die ursprüngliche Heimat des Sanddorns ist Nepal. Durch eiszeitliche Verschiebungen breitete er sich weiter nach China, Sibirien und bis ins nordwestliche Europa aus, wo er kalkhaltige Sand- und Kiesböden in sonnigen Lagen bevorzugt. Die Pflanze besitzt weibliche und männliche Blüten, die von März bis Mai blühen. Sie bringen zwischen August und Dezember eiförmige, orangerote bis gelbe Früchte hervor, die zwischen fünf und acht Millimetern groß werden. Sanddornbeeren sind medizinisch sehr interessant, denn sie enthalten zwischen 200 bis 900 mg Vitamin C pro 100 g Fruchtfleisch. Damit ist ihr Vitamin C-Gehalt etwa vier bis zehn Mal so hoch wie der von Zitronen und Orangen. An PASCORBIN® 7,5g reicht der Sanddorn im Hinblick auf den Gehalt an Vitamin C pro 100 g natürlich nicht heran: 15.000 mg auf 100 Gramm gerechnet bleiben unerreicht. Sanddornbeeren sind über den Vitamin-C-Gehalt hinaus auch reich an Beta-Carotin und den Vitaminen B, E, F und P, außerdem enthalten sie wertvolle Mineralstoffe und Anthocyane, die der Alterung von Körperzellen entgegenwirken. Im Sanddornfleisch findet sich sogar das Vitamin B12, welches ansonsten nur in tierischer Nahrung enthalten ist, weshalb Sanddornsaft für Vegetarier und Veganer eine gute Nahrungsergänzung darstellt. Die in den Früchten enthaltenen Sanddornsamen enthalten zwischen drei und fünf Prozent fettes Öl, das reich ist an ungesättigten Fettsäuren, Carotinen und praktisch dem ganzen Spektrum der Vitamine.

Sanddornfrüchte sind wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts eine gute Unterstützung bei Infektanfälligkeit, Erkältungen, fieberhaften Infekten und in der Rekonvaleszenz. In Apotheken werden sie in Form von Sanddornsaft oder als Bestandteil von Nahrungsergänzungen angeboten. Wer erkältungsfrei und fit über den Winter kommen will, kann dies leicht erreichen, wenn er sich von Oktober bis März reichlich mit Sanddornpräparaten versorgt. Ein angenehmer Nebeneffekt: viel Sanddorn im Winter beugt auch der Frühjahrsmüdigkeit am Ende der kalten Jahreszeit vor!

Fettes Sanddornöl aus den Samen ist ein wertvolles Heil- und Pflegemittel für die Haut und deshalb Bestandteil vieler Cremes und Lotionen der Naturkosmetik. Sanddorncremes halten die Haut weich und geschmeidig, lindern den Juckreiz – vor allem bei Altershaut – und sind bei regelmäßiger Anwendung ein guter Schutz gegen Decubitus (Wundliegen) bettlägriger Patienten. Sie wirken Faltenbildung und Pigmentstörungen entgegen und machen die Haut widerstandsfähiger gegen Sonnenbrand, was nicht nur für Menschen, die viel im Freien arbeiten, wichtig ist. Sanddorncremes wirken auf die Haut regenerierend, entzündungshemmend und antibakteriell – übrigens auch auf Schleimhäute, weshalb Sanddorn bei Schleimhauterkrankungen des Verdauungstraktes wie Sodbrennen,  Magenschleimhautentzündung und Magengeschwüren ebenfalls gute Wirkungen zeigt.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Pascoe-Team

Literatur:
- Ursel Bühring:Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde. Grundlagen – Anwendung – Therapie. Sonntag Verlag in Medizinverlage Stuttgart, 2005
- Hunnius Pharmazeutisches Wörterbuch. Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2010
- Mannfried Pahlow: Das grosse Buch der Heilpflanzen. Bechtermünz Verlag, Eltville 2001
- Rudolf Fritz Weiß und Volker Fintelmann: Lehrbuch Phytotherapie. Hippokrates Verlag, Stuttgart 2009
www.wikipedia.org s. v. „Sanddorn“

PASCORBIN®
Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg pro ml Injektionslösung.
Anwendungsgebiete: zur Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Enthält Natriumhydrogencarbonat. Stand: Januar 2014
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)dewww.pascoe.de