Von Stefanie Wagner-Chorliafakis

„Post-COVID“ – Welche Rolle spielt Vitamin C?

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Das Post-COVID-Syndrom, auch Long-COVID-Syndrom genannt, umfasst eine Reihe von Spätfolgen, die nach einer abgeklungenen SARS-CoV-2-Infektion auftreten können.

Post-COVID-Syndrom

Die Viruserkrankung scheint überstanden, doch die Betroffenen sind noch lange nicht vollständig genesen. Langandauernde Müdigkeit, Gelenkschmerzen, anhaltende Störungen von Geruchs- und Geschmackssinn, kognitive Probleme oder eine eingeschränkte Lungenfunktion können typische Langzeitfolgen einer COVID-Erkrankung sein. Starke Müdigkeit, die sogenannte „Fatigue“, ist das häufigste Symptom. Sie kann auch noch Wochen nach dem Abklingen der akuten Erkrankung die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit erheblich einschränken – und sollte daher nicht unterschätzt werden.

Welche Rolle hat Vitamin C bei „Post-COVID“?

Während einer Infektion, insbesondere einer viralen, benötigt das körpereigene Immunsystem sehr viel an Vitamin C. Dies kann zu einer akuten Mangel-Situation führen. Ein Vitamin-C-Mangel ist ein krankmachender Zustand, was an der Bedeutung des lebenswichtigen Vitalstoffs liegt: Vitamin C ist nämlich eines der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien und zudem an über 150 verschiedenen Stoffwechselfunktionen des Körpers beteiligt. 

Die eingangs erwähnten Symptome Müdigkeit, Schmerzen, Infekte der oberen Atemwege und kognitive Störungen können daher auf einen Mangel an Vitamin C hindeuten. In solchen Fällen kann man in einer Praxis den Blutspiegel von Vitamin C bestimmen lassen.