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Herzneurose: Herzrasen, Todesangst – Todesangst, Herzrasen

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Die Herzneurose zählt zu den hypochondrischen Störungen. Mit dieser Bezeichnung soll diese Erkrankung aber nicht verharmlost werden: In schweren Ausprägungen kann sie das Leben der Betroffenen vollständig beherrschen.

©zagandesign-Fotolia.com

Sie leiden an einer Panikstörung, die sich auf das Herz und seine Funktionen bezieht: Die Angst vor einem plötzlichen Herztod treibt sie um.

Die körperlichen Symptome einer Herzneurose sind die vegetativen, vom Kranken überbewerteten Begleiterscheinungen der Angst: Herzrasen, Stiche in der Herzgegend, Beklemmungsgefühl, akut erhöhter Blutdruck und Puls.

Übelkeit, Schwindel und Atembeschwerden bis hin zu Hyperventilation treten begleitend auf. Die Symptome bewirken eine Steigerung der Angst, was wiederum eine Steigerung der Symptome bewirkt: Ein Teufelskreis!

Häufig dramatisieren die Patienten die Symptome. In Todesangst rufen sie den Notarzt oder fahren ins Krankenhaus. Der Arzt kann aber keinerlei objektive Symptome einer Herzerkrankung feststellen. Während der Untersuchung klingt häufig die Panik ab: Ein solcher Anfall dauert meist zwischen 15 Minuten und 2 Stunden.

Auch außerhalb dieser „Anfälle“ sind Herzneurose-Patienten ständig mit der Kontrolle ihrer Herzfunktion beschäftigt, sie messen ihren Puls und lauschen sehr konzentriert der Regelmäßigkeit ihres Herzschlags. Beim kleinsten Anhalt für eine Unregelmäßigkeit bricht erneut die Angst aus, die Symptome verstärken sich, die Angst steigert sich erneut zu einer Panikattacke.

Eine Aufklärung über die Erkrankung ist häufig ein erster Schritt in Richtung Besserung. Zusätzlich kann eine psychotherapeutische Behandlung zur Ermittlung der Ursachen angezeigt sein. Ein geregelter Lebensrhythmus, guter Schlaf und viel körperliche Betätigung sind ebenfalls zuträglich.

Nach Ausschluss einer organischen Erkrankung kann ein Therapieversuch mit homöopathischen Mitteln erfolgen.

Angezeigt sind hier die Mittel:

Cactus: Königin der Nacht - die Befreiende - unterstützt Entspannung bei:

  • Zusammenschnürungsgefühl in Herz, Kopf, Bronchien, Speiseröhre, Unterleib
  • psychischem Druck

Crataegus monogyna: Weißdorn – der Herzstärkende - unterstützt die Herzfunktion bei:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Altersherz
  • Kreislaufstörungen
  • Blutdruckstörungen
  • Herzschwäche
  • Arteriosklerose
  • Wassereinlagerungen

 Valeriana: Baldrian – der Beruhiger - unterstützt bei:

  • Stimmungsschwankungen
  • Gereiztheit
  • Schlafproblemen
  • Krämpfen
  • Schwäche
  • Engegefühl

Spigelia: Wurmkraut - Herz- und Nervenkraut - unterstützt bei:

  • Herzenge, Angina pectoris
  • Herz-Entzündungen
  • Nervenreizung
  • Nervenschmerzen
  • Kopfschmerzen

Diese Mittel finden sich im Komplexhomöopathikum Pectapas® Tropfen, das seit 1952 auf dem deutschen Markt erhältlich ist.

Individuell angepasst können auch ausgewählte Mittel aus der Reihe der PASCOE-Similiplexe eingesetzt werden. Rufen Sie und an, wir beraten Sie gerne!

PECTAPAS®Tropfen
Zusammensetzung:
10 g (= 10,8 ml) enthalten: Wirkstoffe: Crataegus Ø 2,5 g, Valeriana Ø 2,5 g, Cactus Dil. D2 2,5 g, Spigelia Dil. D4 2,5 g. Bestandteile 3 und 4 gemeinsam potenziert über die letzte Stufe mit Ethanol 43 % (m/m). Enthält 55 Vol.-% Alkohol. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Herzenge (Angina pectoris) mit nervösen Störungen. Gegenanzeigen: Alkoholkranke. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (aufgrund des Anwendungsgebietes).Nebenwirkungen: Keine bekannt. Erstverschlimmerungen prinzipiell möglich. Stand: Januar 2014

PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de