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Die Leber - Königlich geschützt

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Die Mariendistel (Carduus marianus) auch unter dem Namen Christi Krone, Fieberdistel, Frauendistel, Heilands Distel, Marienkörner oder Stechkörner bekannt, gehört zur Unterfamilie der Carduoideae. Der Name der Mariendistel entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Flecken auf ihren Blättern von der Milch der Jungfrau Maria stammen.

Zubereitungen aus den Samen der Mariendistel wurden bereits im Altertum bei verschiedenen Leiden eingesetzt, zum Beispiel gegen Schlangenbisse, um Galle abzuleiten, gegen Gelbsucht sowie Verstopfung der Leber und der Milz. Bis heute wird der Trockenextrakt der Mariendistelfrüchte erfolgreich, pharmazeutisch eingesetzt. HEPAR-PASC® ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Lebererkrankungen und gehört seit über 20 Jahren zur PASCOE-Produktpalette.

Der für die Wirksamkeit von HEPAR-PASC® verantwortliche Bestandteil der Mariendistelfrüchte ist das Silymarin. Hierbei handelt es sich um ein Wirkstoffgemisch, das sich aus verschiedenen Flavonolignanen zusammensetzt: Silibinin, Isosilibinin, Silychristin und Silydianin. Daneben steckt in den Früchten fettreiches Öl, bestehend aus Fettsäuren wie Linol- und Ölsäure, sowie reichlich Eiweiß.

Silymarin schützt die Leberzelle vor dem Eindringen unterschiedlicher Lebergifte und regt die Regenerationsfähigkeit der Leber an. Weiterhin wirkt es antagonistisch gegenüber zahlreichen Leberschädigungsmodellen: Gifte des grünen Knollenblätterpilzes Phalloidin und α-Amanitin, Lanthaniden, Tetrachlorkohlenstoff, Galactosamin, Thioacetamid sowie dem hepatotoxischen Kaltblütervirus FV3.

Die therapeutische Wirksamkeit von Silymarin beruht auf zwei Angriffspunkten bzw. Wirkungsmechanismen: Zum einen verändert Silymarin die Struktur der äußeren Zellmembran der Hepatocyten derart, dass Lebergifte nicht in das Zellinnere eindringen können. Zum anderen stimuliert Silymarin die Aktivität der nucleolären Polymerase A mit der Konsequenz einer gesteigerten ribosomalen Proteinsynthese. Damit wird die Regenerationsfähigkeit der Leber angeregt und die Neubildung von Hepatocyten stimuliert.

HEPAR-PASC® ist daher geeignet, die Entgiftungsfunktion der Behandlung bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen Leberschäden zu unterstützen.

HEPAR-PASC®
Filmtabletten.
Zusammensetzung: Eine Filmtablette enthält: Wirkstoff: Trocken­extrakt (20-35:1) aus Mariendistelfrüchten 135-152 mg entsprechend 83 mg Silymarin (berechnet als Silibinin, HPLC); Auszugsmittel: Aceton. Sonstige Bestandteile: Crospovidon, Lactose-Monohydrat, Cellulosepulver, Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Magnesiumstearat, Poly[butylmethacrylat-co-(2-dimethyl­aminoethyl) methacrylat-co-methylmethacrylat] (1:2:1), Titandioxid E 171; Indigocar­min, Aluminiumsalz E 132; Eisenoxidhydrat E 172; Eisenoxide und -hydroxide E 172. Enthält Lactose. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen Leberschäden. Nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Mariendistelfrüchte, andere Korbblütler oder einen der anderen Inhaltsstoffe. Nebenwirkungen: Selten werden Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. eine leicht abführende Wirkung beobachtet. Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautausschlag oder Atemnot, auftreten. Stand: Januar 2014

PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, info(at)pascoe(dot)de, www.pascoe.de